Einträge von Lena Gold

Von der Wissenschaft in die Unternehmensgründung

Workshop „Prototype your PhD“ geht in die vierte Runde

Die garage33 lädt am Donnerstag, 16. Februar, und am Freitag, 17. Februar zu einem kostenlosen Workshop in den Inkubator ein. Ziel ist es, Doktorand:innen der Hochschulen des Exzellenz Start-up Center.OWL (ESC.OWL) näherzubringen, wie aus einem Promotionsthema ein Start-up entstehen kann. Die Veranstaltung beginnt jeweils um 9 Uhr und endet um 18 Uhr. Anmeldungen sind noch bis 12. Februar möglich unter: www.tecup.de/prototype-your-phd/. Das Programm richtet sich an Promotionsstudierende der Universität Paderborn, der FH Bielefeld sowie der TH OWL. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Mit Innovationsmethoden die ersten Schritte einer potenziellen Start-up-Entwicklung durchlaufen

In dem Workshop erhalten 25 Promotionsstudierende der Hochschulen des ESC.OWL die Chance, zu erlernen, wie sich aktuelle Innovationsmethoden wie „Rapid Prototyping“ oder „Lean Startup“ auf ihr Promotionsvorhaben anwenden lassen. Dabei handelt es sich um Methoden und Ansätze zur schnellen und einfachen Anfertigung von Prototypen sowie zur schnellstmöglichen Umsetzung von Geschäftsideen. Außerdem sollen Marktpotenziale validiert und attraktive Einstiegsmärkte definiert werden. Die Teilnehmenden durchlaufen in Projektteams aktiv die ersten Schritte einer potenziellen Start-up-Entwicklung mit dem Ziel, während des Workshops ein erstes Geschäftsmodell zu entwickeln und dieses anschließend vor einer hochkarätigen Jury zu präsentieren. Durch den Austausch mit erfolgreichen Gründer:innen aus der Forschung erhalten die Promotionsstudierenden weitere Einblicke auf dem Weg zu einem Start-up und können neue Kontakte knüpfen. Es ist bereits das vierte Mal, dass die garage33 den Workshop „Prototype your PhD“ durchführt.

„Durch den sehr interaktiven und praxisnahen Workshop konnte ich die Lean Start-up-Methode hautnah erleben und durfte mich selbst für kurze Zeit wie eine Gründerin fühlen!“, erzählt Ronja Büker, Teilnehmerin des ersten Workshops und Doktorandin der Wirtschaftspädagogik.

„Das spannende am zweitägigen Workshop; er ermöglicht ein Zusammentreffen vieler verschiedener Expertinnen und Experten aus diversen Fachbereichen und Fakultäten, welche in ihrer sonstigen Rolle vermutlich nie aufeinandertreffen würden. Genau diese Kombination macht den Workshop besonders. Kreative, technische und wirtschaftlich denkende Köpfe treffen aufeinander und verfolgen ein und dasselbe Ziel“, ergänzt Patrick Mehnert von der garage33.

Verankerung im curricularen Doktorandenstudium

Der Workshop ist offen für alle Promotionsstudierenden und ist im curricularen Doktorandenstudium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Paderborn verankert. Promotionsstudierende der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn erhalten somit für die Teilnahme fünf ECTS. Zudem ist der Workshop Teil der garage33 Gründungszertifikate, welche bei der Abschlussveranstaltung verliehen werden. Die Gründungszertifikate bescheinigen den Teilnehmenden Know-how im Bereich “Unternehmerisches Denken und disruptive Innovationen”.

Rund 59.000.000 Euro für garage33-Start-ups

Wir ziehen erfolgreiche Zwischenbilanz

Die garage33 blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Trotz der Coronapandemie verzeichnen wir ein wachsendes und aktives Start-up-Ökosystem. Von 2016 bis Ende 2022 betrug das Volumen der Gründungsförderung und Wachstumskapital für unsere Teams rund 59.000.000 Euro.

Infrastruktur für B2B-Geschäftsmodelle

Jungen Innovator:innen wird im Freiraum der garage33 die Infrastruktur für erfolgreiche Gründungen geboten. Diese besteht nicht nur aus der Vernetzung und dem Austausch von Gründer:innen und gestandenen Unternehmer:innen sowie dem Zugang zu Wachstumskapital und Gründungsstipendien, sondern auch aus diversen Qualifizierungsangeboten und Start-up-Coachings. Ziel des Coaching-Programm ist es, jungen Innovator:innen eine strukturierte Begleitung vor und während des gesamten Gründungsprozesses anzubieten. Persönliches Feedback zur Gründungsidee sowie individuelle Beratung rund um die Themen Businessplanerstellung und Finanzierung gehören zu den Kernaktivitäten unserer Coaches – und das macht sich bezahlt.

Wachsende Kennzahlen

Anfang 2019 erhielt die Universität Paderborn als eine von insgesamt sechs Universitäten in Nordrhein-Westfalen den Zuschuss für den Aufbau eines Exzellenz Start-up Centers (ESC.NRW). Im Rahmen der ESC.NRW-Förderung konnte das garage33-Team seit Anfang 2019 stark vergrößert werden. Aktuell betreuen wir 49 Teams. Seit 2015 wurden bis Ende 2022 insgesamt über 5.000 Coaching-Gespräche geführt. Auch die Kennzahlen zum Fördervolumen für Gründer:innen durch die Programme Gründerstipendium.NRW und START-UP Transfer.NRW vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW sowie durch das EXIST-Gründerstipendium und EXIST-Forschungstransfer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sind erfreulich. Das Fördervolumen beträgt seit 2016 bis Ende November 2022 insgesamt mehr als acht Millionen Euro. In diesem Zeitraum konnten so über 240 Gründende gefördert werden. Seit 2015 verzeichnen wir 105 Hochschulausgründungen von über 250 Gründerinnen und Gründern und über 350 neu geschaffene Arbeitsplätze in der Region. Rund 51.000.000 Euro erhielten die Start-ups während dieses Zeitraums durch Wachstumskapital in Form von Investments durch Business Angels und Venture Capitalist Investments – also Investoren, die dem Start-up Eigenkapital zur Verfügung stellen und dafür Geschäftsanteile erhalten – sowie durch Fremdkapital.

Ein starkes Netzwerk

Im letzten Jahr haben insgesamt zwölf Start-up Teams ein Investment erhalten. Mittlerweile sind im Netzwerk auch überregionale Investor:innen und Business Angel vertreten sowie namenhafte Venture Capitalists wie bspw. „Early Bird“, welcher sich europaweit auf technologische Innovationen fokussiert. Am neunten März steht das nächste Investor:innen-Matching an, bei dem reifere Start-up-Teams ihr Geschäftsmodell vor potenziellen Geldgebenden präsentieren. Interessierte Investor:innen können sich bei unserer Netzwerkmanagerin Catharina Vonnahme melden.

Investments werden in der garage33 gebührend unter dem Motto „Happy Invest!“ gefeiert – hier mit den drei Gründer von „Steets“ Phil Janßen, Philipp Battisti und Thorben Engel (Mitte). Steets konnte Anfang des Jahres 2022 nicht nur seine offizielle GmbH-Gründung feiern, sondern zugleich ein sechsstelliges Pre-Seed Investment. Am Start-up aus der Gesundheitsbranche beteiligten sich zwei Business Angel, welche das Team, über ihr Investment hinaus, mit ihren fachspezifischen Kenntnissen und Netzwerken unterstützen. Das Kapital wird für die Produktentwicklung des Abstützmoduls für Unterarmgehstützen und die Durchführung erster Pilotprojekte in Kliniken verwendet. V. l. h. n. r. v.: Tobias Rebert, Prof. Dr. Sebastian Vogt, Thorben Engel, Robin Menne, Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Carola Pense, Catharina Vonnahme, Phil Janßen, Philipp Battisti, Lena Gold, Dominik Schäfer, Vanessa Naumann und Lennart Engel.
Investments werden in der garage33 gebührend unter dem Motto „Happy Invest!“ gefeiert – hier mit den drei Gründer von „Steets“ Phil Janßen, Philipp Battisti und Thorben Engel (Mitte). Steets konnte Anfang des Jahres 2022 nicht nur seine offizielle GmbH-Gründung feiern, sondern zugleich ein sechsstelliges Pre-Seed Investment. Am Start-up aus der Gesundheitsbranche beteiligten sich zwei Business Angel, welche das Team, über ihr Investment hinaus, mit ihren fachspezifischen Kenntnissen und Netzwerken unterstützen. Das Kapital wird für die Produktentwicklung des Abstützmoduls für Unterarmgehstützen und die Durchführung erster Pilotprojekte in Kliniken verwendet.
V. l. h. n. r. v.: Tobias Rebert, Prof. Dr. Sebastian Vogt, Thorben Engel, Robin Menne, Prof. Dr. Rüdiger Kabst, Carola Pense, Catharina Vonnahme, Phil Janßen, Philipp Battisti, Lena Gold, Dominik Schäfer, Vanessa Naumann und Lennart Engel.

Neugierig geworden? Mehr Infos über die erfolgreichen Finanzierungsrunden unserer Start-up-Teams, über Investor:innen und Business Angels sowie weitere Kennzahlen unseres Start-up-Ökosystems findest du in spannenden Berichten und Grafiken sowie in informativen Interviews in unserem Magazin „Start-up Campus OWL: Das Gründungsmagazin des Exzellenz Start-up Center OWL“ in den Rubriken „Netzwerk und Investor:innen“ und „ Zahlen, Daten, Fakten“.

Top Talent Programm geht in die nächste Runde

Die garage33 fördert engagierte Studierende und junge Wissenschaftler:innen

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Top Talent Programms mit 25 Bachelor-, Master- und Promotionsstudierenden der Hochschulen des Exzellenz Start-up Center.OWL (ESC.OWL) im Juli vergangenen Jahres geht das Workshop- und Event-Programm nun in die dritte Runde. Das dreimonatige Programm, das durch die garage33, das Gründungszentrum der Universität Paderborn, initiiert wird, richtet sich an motivierte und engagierte Studierende aller Fachrichtungen, die sich neben dem Studium qualifizieren und vernetzen wollen – unabhängig vom Schwerpunkt der Stärken und Talente. Ziel ist es, die Teilnehmenden bei ihrer persönlichen und fachlichen Entwicklung zu unterstützen und herauszufinden, was die berufliche Zukunft für sie bereithält. Start ist am 13. April. Bewerbungen sind bis zum 26. Februar möglich unter: https://www.tecup.de/top-talents/. Das Programm richtet sich an Studierende der Universität Paderborn, der FH Bielefeld sowie der TH OWL.

Türöffner und Potentialentfaltung

In dem Programm erhalten die jungen Talente eine intensive Förderung und Begleitung durch Trainer:innen, Coaches und das garage33-Team. Durch praxisorientiertes Lernen, exklusive Trainings zur Persönlichkeitsentwicklung, Social Events zur Vernetzung innerhalb des Gründungsökosystems und Workshops zur Unternehmensgründung wird den Teilnehmenden auf ihrem persönlichen Karriereweg die bestmögliche Unterstützung, Inspiration und Infrastruktur geboten. Innerhalb von drei Monaten stehen insgesamt sieben Programmpunkte auf dem Plan. Mit der „Kick-off Veranstaltung“ am 13. April wird das Top Talent Programm eröffnet. Am 20. und 21. April geht es mit der „Ideation Challenge“ weiter. Sie bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen aus dem Studium praktisch anzuwenden und die eigenen Stärken auszubauen. Mit Innovationsmethoden werden hierbei in interdisziplinären Teams eigene Ideen entwickelt. Am 11. Mai schließt das erste „Social Event“ an, bei dem sich die Studierenden mit erfolgreichen Unternehmer:innen aus dem Ökosystem der garage33 vernetzten können. Bei der „Start-up Challenge“ am 31. Mai arbeiten die Teilnehmenden an Start-up Challenges und vernetzen sich mit Gründungsteams aus der garage33. Am 22. Juni findet ein weiteres „Social Event“ statt. Im zweitägigen „Personality Bootcamp“ am 29. und 30. Juni steht die persönliche Weiterentwicklung der Talente im Vordergrund, die gemeinsam mit den Expert:innen herauskristallisiert und strategisch ausgebaut werden sollen. Den letzten Programmpunkt bildet die Abschlussveranstaltung am 6. Juli mit Verleihung des „Top Talent Zertifikats“.

Networkevent der Top Talents.

„Das Top Talent Programm hat mir die Türen geöffnet, von denen ich nicht wusste, dass sie für mich existieren. Als Highlight ermöglichte mir das Programm den Eintritt in die Start-up Szene, sodass ich mittlerweile fester Bestandteil von Ufundi bin“, erklärt Martin Wiebe, Teilnehmer des Top Talent Programms 2022 und Vertriebsmitarbeiter bei dem Start-up. Ufundi ist ein sogenanntes „Social Start-up“, welches Straßenkünstler:innen aus Entwicklungs- und Schwellenländern eine Plattform für ihre handgemalten Bilder, ihre individuellen Geschichten und ihre jeweilige Kultur bietet. Ein Teil der Gewinne aus den Kunstverkäufen wird zurück in das jeweilige Land der Künstlerin oder des Künstlers an Bildungsprojekte gespendet.

Wir freuen uns auf den dritten Batch und dürfen gespannt sein, welche Talente uns in diesem Jahr begegnen!

ESC.OWL veröffentlicht Gründungsmagazin

Neues aus der ostwestfälischen Start-up-Welt

Anfang Dezember ist unser neues Magazin „START-UP CAMPUS OWL“ erschienen. Das Exzellenz Start-up Center.OWL (ESC.OWL) informiert darin über die hochschulweite Gründungslandschaft in der Region Ostwestfalen-Lippe. Auf 180 Seiten erfahren Interessierte, was das Zentrum für Gründer:innen ermöglicht, wie es in der Region mit zahlreichen Partner:innen zusammenarbeitet, um innovative Start-ups zu initiieren und zu unterstützen oder wie Geschäftsmodelle in der digitalen Transformation entwickelt und umgesetzt werden können. Herausgeber ist das Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP), das gemeinsam mit dem Center for Entrepreneurship der Fachhochschule Bielefeld (FH Bielefeld) und der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) das ESC.OWL bildet. Es ist bereits die zweite Ausgabe des Gründungsmagazins. Das Magazin steht ab sofort auf unserer Webseite unter www.tecup.de/#magazin und auf der Webseite des ESC.NRW zum kostenlosen Download bereit.

Gelebter Wissens- und Technologietransfer

In über 70 Artikeln und Interviews lässt das Magazin das vergangene Jahr im Start-up-Ökosystem Revue passieren. In spannenden Erfolgsstories werden junge Start-up-Teams sowie erfahrene Gründer:innen mit ihren innovativen Geschäftsmodellen vorgestellt. Dabei wird beleuchtet, auf welche Erfahrungen sowie Erfolge sie dank der Angebote des ESC.OWL zurückblicken können. Zudem werden mit den diesjährigen Fokusthemen Einblicke in die Bereiche „Corporate“, „Female“ und „Social Entrepreneurship“ gewährt und Netzwerkpartner:innen sowie Investor:innen vorgestellt. Außerdem wird ein Update zum Bau des neuen Start-up Campus OWL mit dem Projekttitel „Akzelerator.OWL“ gegeben. Dieser soll bereits im nächsten Jahr fertig gestellt und zum neuen Zuhause für die Start-up-Szene in OWL werden. Mit dem Spatenstich im Februar 2022 begann der Bau für den 7.000m² großen Campus, der nicht nur Fläche für kreatives Denken und Arbeiten, sondern auch einen 1.000m² großen Maker Space zum Umsetzen eigener Produktideen bietet. Neben der Geburtsstunde des neuen Start-up-Campus wurden am Hochschulstandort Paderborn zwei weitere Geburtstage gefeiert: 50 Jahre Start-up-Kultur an der Universität Paderborn und fünf Jahre garage33. Mit Berichten über Ausbildungsprogramme in der Start-up Academy der garage33 – anhand von Best-Practice-Beispielen, wie der Transfer aus wissenschaftlichen Forschungsprojekten hin zum Geschäftsmodell gelingt – bis hin zu Finanzierungs- und weiteren Tipps für Gründende richtet sich das Magazin an ein breites Publikum und macht das Thema Gründung greifbar. Insgesamt 47 Autor:innen waren an dieser Ausgabe beteiligt.

Über das ESC.OWL

Mit dem Ziel, die Start-up-Kultur an den Hochschulen zu stärken, hat das damalige Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE NRW), heute das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW (MWIKE), eine Initiative für mehr Gründungen aus Hochschulen ins Leben gerufen. Im Januar 2019 wurde die Universität Paderborn durch eine Expert:innen-Jury, als eines von insgesamt sechs Exzellenz Start-up Center.NRW (ESC.NRW) ausgewählt. Mit einem Projektvolumen von 20 Millionen Euro unterstützt das ESC.OWL junge Wis-senschaftler:innen auf ihrem Weg zum eigenen Gründungsvorhaben – von der Forschungsexzellenz hin zur Gründungsexzellenz.

Widgetbook schließt Pre-Seed Runde für ihre Flutter Design Plattform

Erfolgreiche Ausgründung der Universität Paderborn erhält Investment

2021 ist in der garage33 der Startschuss für das Start-up Widgetbook gefallen. Ziel der drei Gründer Jens Horstmann, Julius Michel und Lucas Josefiak, alle Absolventen der Universität Paderborn, ist es, mit ihrem Start-up die Effizienz zwischen Designer:innen und Entwickler:innen mithilfe der Open Source basierten Software-as-a-Service (SaaS) Plattform Widgetbook zu steigern. Im Januar 2022 gründeten die drei schließlich ihr Unternehmen. Nun können sie einen großen Erfolg verbuchen: Die Ausgründung der Universität Paderborn hat den europäischen Venture Capital Investor Peak für ihre Pre-Seed Finanzierungsrunde gewonnen, der sich durch SaaS Expertise auszeichnet und in Deutschland u.a. in die Unternehmen Hygraph, Circula und Seatti investiert hat. Weiterhin zeigten mehrere erfahrene Business Angels Interesse, sodass der Gesellschafterkreis mit Emma Tracey, Jag Singh mit Angel Invest, Paul Hofmann mit Expedite Ventures, Jakob Rehermann, Johannis Hatt, Kajetan Uhlig, Philip Petersen und Tim Seithe erweitert wurde. Ziel der Finanzierungsrunde ist die Weiterentwicklung von Widgetbook für das Framework Flutter.

Die Lücke zwischen Design und Code schließen

Frontendentwicklung ist durch die Kollaboration von UI/UX Designer:innen und Frontend-entwickler:innen geprägt. Dabei ist die Zusammenarbeit durch zahlreiche Medienbrüche gestört, da Designer:innen und Entwickler:innen in unterschiedlicher Software arbeiten. Widgetbook ist eine Kollaborationsplattform für Frontend Teams, die Designer:innen und Entwickler:innen auf eine Plattform bringt und dadurch die Zusammenarbeit vereinfacht. Insbesondere bei Review Prozessen wird die Zusammenarbeit signifikant beschleunigt. Das von Google gestützte Cross-Plattform-Framework Flutter ist das populärste seiner Art. Es erlaubt Entwickler:innen, mit einer Code Basis für iOS und Android Software zu entwickeln. Widgetbook möchte mit seiner Kollaborationsplattform wichtige Infrastruktur für Unternehmen schaffen, die ihre Softwareprodukte in Flutter implementieren. Es beschleunigt und vereinfacht die Kollaboration in Software Teams. Es wird täglich von UI/UX Designer:innen und Entwickler:innen genutzt, um zu gewährleisten, dass UI-Designs fehlerfrei implementiert werden. Was derzeit in Dutzenden von Slack-Nachrichten, Screenshots, E-Mails und synchronen Meetings abgebildet wird, dauert mit Widgetbook nur einen Mausklick. Basierend auf dem gleichnamigen Open Source Package wird Widgetbook Cloud als Software-as-a-Service Lösung monetarisiert.

„Sehr gutes UI/UX Design gewinnt immer mehr an Relevanz in der Softwareentwicklung. Trotzdem ist es für Product Teams heute noch schwierig dieser Erwartung gerecht zu werden. Es mangelt dabei nicht an kompetenten Designern oder Entwicklern, sondern an ihrer Zusammenarbeit. Wir sind daher sehr froh Product Teams weltweit dabei unterstützen zu dürfen, bessere Software schneller entwickeln zu können“, so Lucas, CEO und Co-Founder von Widgetbook.

Mit ihrer Geschäftsidee wandten sich die drei Gründer an die garage33, besuchten Lehrveranstaltungen zu den Themen „Entrepreneurship“ und „Innovation“ und erhielten vielseitige Unterstützung, beispielsweise durch Gründungscoachings, einem eigenen Büro oder bei der Antragsstellung des EXIST-Gründerstipendiums vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Ideenwettbewerb Call for Ideas 2022

Die Sieger des ostwestfälischen Ideenwettbewerbs stehen fest

Am Montag, 20. Juni, hat das Finale des ostwestfälischen Ideenwettbewerbs „Call for Ideas“ stattgefunden. Bereits zum achten Mal haben wir uns in Kooperation mit der VerbundVolksbank OWL eG, dem Center for Entrepreneurship (CFE) der Fachhochschule Bielefeld (FH Bielefeld), sowie der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) auf die Suche nach innovativen Geschäftsideen begeben. Neue Kooperationspartnerin ist die TH OWL – somit sind alle drei Hochschulen des Exzellenz Start-up Center.OWL erstmalig an dem Ideenwettbewerb beteiligt. In alter Manier konnte das diesjährige Finale nach zwei Jahren im digitalen Format wieder vor Ort im VolksbankForum am Neuen Platz 1 in Paderborn ausgetragen werden. Einhundert Gäste genossen einen gelungenen Abend mit spannenden Präsentationen, sogenannten „Pitches“, Feedback-Sessions der Jury und der Möglichkeit, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen.

Aus unzähligen Bewerbungen wurden acht Teams für das Finale ausgewählt. Diese wurden dann mit tatkräftiger Unterstützung der Coaches des Gründungszentrums auf den großen Auftritt vorbereitet. Ansgar Käter, Vorstandsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL, sowie Prof. Dr. Rüdiger Kabst, wissenschaftlicher Leiter des TecUP, begrüßten das zahlreich erschienene Publikum sowie die sechsköpfige, hochkarätige Experten-Jury zum Finale des diesjährigen Ideenwettbewerbs.

„Wir dürfen uns heute auf die Finalist:innen des Ideenwettbewerbs freuen. Hier stehen junge Menschen aus ganz OWL voller Mut, Begeisterung und Vision auf der Bühne, die dem Auditorium ihre Ideen präsentieren. Aus vielen der Finalist:innen der vergangenen CALL FOR IDEAS, ob Preisträger:innen oder nicht, sind im Zeitverlauf erfolgreiche Gründer:innen erwachsen. Auch den diesjährigen Finalist:innen drücken wir die Daumen und unterstützen sie gerne in der Umsetzung“, so Rüdiger Kabst.

Unsere beiden Organisatorinnen Carola Pense (Eventmanagerin der garage33) und Katharina Guth (Gründungscoach der garage33) führten durch den Abend. Nacheinander präsentierten die jungen Innovator:innen von Equesto, EscrowTrade, LoPo online, NexTTickets, Palprint, ReFi, UFUNDI sowie Valetudoo ihre Ideen in fünfminütigen Pitches und begeisterten Jury und Publikum gleichermaßen.

Mit einer Idee zur Absicherung von Ticketkäufen zum ersten Platz

Die Jurymitglieder Lena Hartmann, Leiterin des Kompetenzfeldes „Digitale Wirtschaft und Start-ups“ bei der VerbundVolksbank OWL, Benedikt Goeken, Geschäftsführer der Goeken backen GmbH & Co. KG, Tristan Niewöhner, Gründer und Geschäftsführer der persomatch GmbH, Dani König, Mitgründerin und Geschäftsführerin des Start-ups chinkilla, Dr. Elke Radeke, Mitgründerin und Vorstandsmitglied der INCONY AG, sowie Reinhard Rabenstein, ehemaliger CTO der Diebold Nixdorf Holding Germany Inc. & Co. KGaA kürten „NexTTickets“ zum Sieger des Call for Ideas 2022. Mit einer Idee zu einer blockchainbasierten Plattform, die den Kauf und Verkauf von Eventtickets sicherer, interaktiver und dezentraler machen soll, konnten sich Jan Gröpper und Jona Hauch gegenüber der Konkurrenz durchsetzen und sich den auf 1.500 Euro dotierten Preis sichern. Den zweiten Platz belegten Paul Johann Linder, Andreas Ribul-Olzer und Sebastian Frücht. Mit „Palprint“ soll der Verpackungskreislauf mit Hilfe des 3D-Druckverfahrens neugestaltet werden. Auch eine Idee für die nächste Generation des Käuferschutzes, eine Art Paypal für Kryptowährung, konnte die Jury überzeugen. Und so belegte Robin Rust mit „EscrowTrade“ den dritten Platz.

„Der Preisträger des 1. Platzes, Jan Gröpper, hat sich einer Thematik gewidmet, die sicherlich die meisten unter uns und auch ich persönlich schon einmal erlebt haben – Ticket-Falschkäufe. Die Lösung des Problems könnte durch die blockchainbasierte Technologie von NexTTickets zukünftig sehr elegant gelöst werden“, so Ansgar Käter.

Foto (Dietmar Flach): Ansgar Käter, Vorstandsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL (links) und Prof. Dr. Rüdiger Kabst (rechts), wissenschaftlicher Leiter des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn, mit dem Preisträger des 1. Platzes, Jan Gröpper von „NexTTickets“.

Foto (Dietmar Flach): Ansgar Käter, Vorstandsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL (links) und Prof. Dr. Rüdiger Kabst (rechts), wissenschaftlicher Leiter des TecUP, mit den Preisträgern des 2. Platzes, Sebastian Frücht, Paul Johann Linder und Andreas Ribul-Olzer von „Palprint“.

Foto (Dietmar Flach): Ansgar Käter, Vorstandsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL (links) und Prof. Dr. Rüdiger Kabst (rechts), wissenschaftlicher Leiter des TecUP, mit dem Preisträger des 3. Platzes, Robin Rust von „EscrowTrade“.

Unterstützung bei der Unternehmensgründung

Neben dem Preisgeld bietet sich den Finalist:innen vor allem die Möglichkeit, ihre jeweilige Businessidee als Gründer:innen mit der Unterstützung der garage33, des CFE, der TH OWL sowie der VerbundVolksbank OWL auch in die Tat umzusetzen. Für eine erste Finanzierungshilfe zur Unternehmensgründung unterstützt die garage33 als akkreditierter Netzwerkpartner unter anderem bei der Beantragung und Vergabe des „Gründerstipendium NRW“. Gründer:innen können mit monatlich 1.000 Euro bis zu ein Jahr lang gefördert werden. Das Land Nordrhein-Westfalen will jungen Unternehmer:innen so den Rücken freihalten, damit sie sich auf ihre innovative Geschäftsidee konzentrieren können.

Die beiden Organisatorinnen Carola Pense (Eventmanagerin der garage33) und Katharina Guth (Gründungscoach der garage33) führten durch den Abend.

Neben dem Preisgeld bietet sich den Finalist:innen vor allem die Möglichkeit, ihre jeweilige Businessidee als Gründer:innen mit der Unterstützung der garage33, des CFE, der TH OWL sowie der VerbundVolksbank OWL auch in die Tat umzusetzen.

Die Jury des CFI 2022

Businessplan-Wettbewerb Startklar OWL 2022

Start-ups der Universität Paderborn erhalten drei von vier Auszeichnungen

Am vergangenen Montagabend, den 20. Juni, gingen gleich drei Start-up-Teams der garage33 als Gewinner des Businessplan-Wettbewerbs startklar OWL 2022 der OstWestfalenLippe GmbH hervor. Die Hochschulausgründungen assemblean, Cellgo und Steets konnten in den drei Kategorien „Hightech und Forschung“, „Industrie, Handwerk und Dienstleistungen“ sowie „Zukunft und Gesellschaft“ überzeugen und erhielten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Gesamtsieger des Wettbewerbs ist ein Start-up aus Minden. „LiWave“ hat einen nachhaltigen Reiserucksack entwickelt, in dem Kleidungsstücke wie in einem mobilen Schrank geordnet bleiben. Dafür erhielten die Gründer ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Hochkarätige Geschäftskonzepte aus der Universität Paderborn überzeugen

Der Preis in der Kategorie „Hightech und Forschung“ ging an Xiaojun Yang, Alexander Pöhler, Liang Wu und Markus Dalecki von „assemblean“ für eine Software, mit der Maschinen und Anlagen dezentral gesteuert werden können. Mit „assemblean“ soll eine vollständige Auslastung von Produktionsanlagen erreicht werden. Vorhandene und gering ausgelastete Anlagen sollen genutzt und die dortigen freien Kapazitäten anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden. Dafür hat das Team eine digitale Plattform entwickelt, auf der alle Arten von Produktionsdienstleistungen angeboten werden. Der Startschuss für „assemblean“ fiel während Yangs und Pöhlers Forschungsarbeiten zu dezentralen Produktionssteuerungen in der Fachgruppe „Produktentstehung“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Iris Gräßler am Paderborner Heinz Nixdorf Institut. In der Kategorie „Industrie, Handwerk und Dienstleistungen“ überzeugten Malik Hafez, Christoph Dreesbach und Lukas Puls von „Cellgo“ die Jury mit einem robotergestützten modularen Behältersystem, mit dem Unternehmen ihre Lagerlogistik platzsparend optimieren können. Lagerautomatisierung wird somit einfach, flexibel und skalierbar gestaltet. Zu den Anwendungsbereichen zählen Onlineshops, Lagerdienstleister und Produktionsbetriebe. Das System basiert auf einem einfachen Baukastenprinzip aus drei Komponenten. Dadurch können sowohl kleine Lager für einfache Anwendungsfälle als auch große Lager mit individuellen Anforderungen umgesetzt werden. Die drei Gründer von „Steets“, Philipp Battisti, Thorben Engel und Phil Janßen, wurden mit dem Preis in der Kategorie „Zukunft und Gesellschaft“ für eine intelligente Halterung ausgezeichnet, die Gehstützen vor dem Umfallen bewahrt und damit eine sichere Mobilität gewährleistet. Ein innovatives und weltweit einzigartiges Zusatzmodul für Unterarmgehstützen soll den Anwender:innen ermöglichen, die Gehhilfe dank eines alltagstauglichen Systems und einer einfachen, intuitiven Bedienung an jeder gewünschten Stelle einfach, schnell und sicher abzustellen – ein echter Mehrwert. Alle drei Gründungsteams werden bei ihrer innovativen Geschäftsidee durch die garage33 betreut und erhalten hier vielseitige Unterstützung – angefangen bei allgemeinem Feedback zur Gründungsidee, Workshops sowie Hilfe bei der Antragsstellung für Förderprogramme.

„In den letzten Jahren haben wir bereits einige Erfolge verbucht. Dies beweist, dass unsere Arbeit im Gründungszentrum garage33 Früchte trägt. Durch das Exzellenz Start-up Center.OWL konnten wir die Gründungsunterstützung an den drei Hochschulen Universität Paderborn, Fachhochschule Bielefeld und Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe noch weiter vorantreiben. Das zeigt sich nun sehr deutlich. Ich freue mich, dass unsere Teams so herausragend beim diesjährigen Businessplan-Wettbewerb startklar OWL abgeschnitten haben“, so Arthur Hartel, Leiter Gründungscoaching der garage33.

Foto (OstWestfalenLippe GmbH): Die Preisträger der Kategorie „Hightech und Forschung“ Markus Dalecki (2. v. l.) und Xiaojun Yang (Mitte) von „assemblean“.

Foto (OstWestfalenLippe GmbH): Wolfgang Marquardt (links), OWL GmbH, und Hubert Böddeker (rechts), Sparkasse Paderborn-Detmold, mit den Preisträgern der Kategorie „Industrie, Handwerk und Dienstleistungen“ Christoph Dreesbach und Malik Hafez (Mitte v. l.) von „Cellgo“.

Foto (OstWestfalenLippe GmbH): V. l. Nico Clasing, Stadtsparkasse Rahden, mit den Preisträgern der Kategorie „Zukunft und Gesellschaft“ Phil Janßen, Thorben Engel und Philipp Battisti von „Steets“.

Die Region OWL zeigt hohe Gründungsdynamik

Im Vorfeld hatten sich 90 Gründungsteams an der diesjährigen Wettbewerbsrunde beteiligt, von denen 41 ihren Businessplan eingereicht haben. In einem mehrwöchigen Bewertungsprozess wurden die 10 besten Teams ausgewählt, die schließlich bei der Firma WAGO in Minden vor einer 19-köpfigen Jury gegeneinander antraten. Die Ideen reichten von Lösungen für Big Data, intelligenter Produktion, Augmented Reality, Simulationen, über Designmöbel und Ansätze für Fachkräftesicherung bis hin zu Gesundheit und Nachhaltigkeit und zeigten somit ein breites Spektrum an Themen.

Unterstützung für Gründer:innen aus der Region

Der Businessplan-Wettbewerbs startklar OWL wird von der OstWestfalenLippe GmbH in Kooperation mit 24 Partnern und Unterstützung der Sparkassen in OWL durchgeführt und soll junge Unternehmer:innen dabei unterstützen, aus einer guten Geschäftsidee ein Konzept für eine erfolgreiche Gründung zu entwickeln und in einem Businessplan auf den Punkt zu bringen. Neben dem Preisgeld erhalten die Gründer:innen vielseitige Unterstützungsangebote in Form von Workshops und persönlichen Lots:innen, die mit ihrer Gründungsexpertise beratend zur Seite stehen. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion von OWL GmbH, Hochschulen, Kammern, Wirtschaftsförderungseinrichtungen und weiteren Organisationen aus der Region. Der Businessplan-Wettbewerb startklar OWL wurde bereits zum siebten Mal durchgeführt. Insgesamt haben an den sechs Wettbewerbsrunden 519 Teams teilgenommen, 266 davon haben einen Businessplan zur Bewertung eingereicht.

Hoher Besuch beim jungen Start-up KATMA CleanControl

Mittels künstlicher Intelligenz zur vollautomatisierten LKW-Laderaumreinigung

Das junge Rietberger Start-up-Unternehmen KATMA CleanControl möchte mit einem innovativen Geschäftsmodell die Sauberkeitsstandards in der Transportlogistik auf ein neues Level heben. Dafür entwickelten die Gründer einen patentierten Roboter, der künftig vollautomatisiert die händische Reinigung der LKW-Anhänger ablöst. Mithilfe von künstlicher Intelligenz sollen so Ressourcen wie Wasser, Energie und Zeit geschont sowie der nach jeder Tour nötige Reinigungsprozess automatisiert und nach den aktuellen Richtlinien zertifiziert werden. Die Gründerbrüder Patrick und Felix Kathöfer stellten ihre Idee und den fertigen Prototyp kürzlich dem heimischen Abgeordneten und Präsidenten des Landtags, André Kuper (CDU), vor. André Kuper, der zwischen 1997 und 2012 Bürgermeister der Stadt Rietberg war, möchte die Gründungskultur in NRW weiter vorantreiben und nahm den Besuch zum Anlass, sich die kundennahe und zuverlässige Nullserie vorführen zu lassen.

Neue Standards der LKW-Laderraumreinigung

2019 war er, der Start für die Geschäftsidee. Immer wieder beobachteten die beiden Brüder, dass Viehtransporter händisch gereinigt werden und stellten fest, dass es weltweit keine automatisierte Lösung für die aufwändige, ineffiziente und unangenehme Reinigung von LKW-Aufliegern oder Seecontainern gibt. Hinzu kam die Erkenntnis, dass es insbesondere in der Lebensmittellogistik aufgrund strenger Richtlinien und Protokollführung eine zertifizierte, penible Reinigung der Laderäume bedarf. In einem ehemaligen Hühnerstall entwickelten sie kurzerhand einen ersten Prototyp – ein Roboter, der vollautomatisiert LKW-Laderäume reinigt. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz wird der Reinigungsprozess stetig effizienter gestaltet. Durch den patentierten Roboter werden desinfizierende Reinigungsmittel optimal eingesetzt und Ressourcen nachhaltig geschont, unter anderem durch die Wiederaufbereitung von Wasser und Chemikalien. Zudem garantiert die Anwendung einen gleichbleibenden Qualitätsstandard. Mittlerweile liegt die Zeitersparnis gegenüber der herkömmlichen Reinigung bei über 60 Prozent.

KATMA
Foto (KATMA CleanControl): André Kuper (links), Präsident des Landtags NRW, zu Besuch bei Patrick und Felix Kathöfer in Rietberg, den Gründern von KATMA CleanControl. Die beiden stellten ihre Idee und den fertigen Prototyp vor und führten den Landtagspräsidenten über das Werksgelände.

Besonders der Aspekt der Nachhaltigkeit interessierte André Kuper. „So geht Klimaschutz: durch Innovation. Eine solche Gründung erfordert nicht nur Mut und Erfinderreichtum, sondern auch ein Land, das Innovationen statt Verbote fördert. Nur so können wir unsere Vorreiterrolle in Zukunftstechnologien weiter ausbauen“.

Die beiden Gründer zeigten sich begeistert über den Besuch des Landtagspräsidenten: „Vor zwei Jahren haben wir noch in einem ehemaligen Hühnerstall an einem Prototyp geschraubt, jetzt können wir dem Landtagspräsidenten unser fertiges Produkt präsentieren!“

In der Zwischenzeit hat sich KATMA CleanControl nicht nur das Förderprogramm „Exist-Gründerstipendium“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gesichert und das Team erweitert, sondern auch einen Produktionsstandort in Rietberg errichtet. Neben der Unterstützung durch die garage33, Gründungszentrum der Universität Paderborn, hat das Team ein Netzwerk aus regionalen Partnern und Förderern aufgebaut. Für MINT-Nachwuchs sorgt KATMA zum Beispiel mit der ProWirtschaft GT. Schon bald möchten die Jungunternehmer eigene Ausbildungsstellen anbieten. Das junge Team bedankte sich für den Besuch: „Wir setzen unseren Weg fort, die Region durch Erfindergeist, Sicherheit und Nachhaltigkeit voranzubringen.“

Synctive erhält 1,5-Millionen-Investment

Erfolgreiche Ausgründung der Universität Paderborn bringt Abo-Modelle in den deutschen Maschinenbau

2020 fiel bei uns in der garage33, dem Gründungszentrum der Universität Paderborn, der Startschuss für das IoT-Start-up Synctive. Ziel der drei Gründer Manuel Rüsing, Albert Gorlick und Alexander Wunder war es, mit ihrem Start-up eine Management-Software für Abo-Modelle im Maschinenbau zu entwickeln, die sämtliche Informationen und Geschäftsprozesse zentral an einem Ort bündelt. 2021 gründeten die drei schließlich ihr Unternehmen. Nun können sie einen großen Erfolg verbuchen: Die Ausgründung der Universität Paderborn erhielt ein Investment in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Der Frühphasen-Investor Capnamic, der sich vor allem auf deutschsprachige Tech-Start-ups spezialisiert hat, führt die Investment-Runde als Lead-Venture Capitalist an. Neben Capnamic investieren unter anderem die Berliner Business Angels “Saarbrücker 21” um Just Beyer, Johannes Schaback, Robert Maier, Oliver Roskopf, Stephan Thoennißen und Eric Ebert, die Mücke Roth & Company GmbH und weitere Business Angels. Mit dem Investment wird das Software-as-a-Service-Start-up sein Produkt weiterentwickeln und das Team ausbauen. Dank der All-in-One Lösung von Synctive kann jeder Maschinenhersteller den Schritt zum nutzungsbasierten Equipment-as-a-Service Geschäftsmodell schnell und einfach schaffen: und das ohne eine komplexe, langwierige und kostspielige Integration verschiedener Softwarelösungen. Synctive arbeitet bereits mit Kunden aus verschiedensten Bereichen des Maschinenbaus. Dazu zählen Hersteller von Maschinen für die Logistik, Baubranche, Metallverarbeitung, Lebensmittelindustrie und vielen mehr.

Geschäftsmodell der Zukunft

Die sogenannte „Supscription Economy“, die unter anderem Abo-Modelle bei Softwareanbietern wie Adobe oder SAP beschreibt, ist ein branchenübergreifender Trend. Dank der innovativen Geschäftsidee von Synctive soll diese endlich im Maschinenbau Einzug halten. Statt die Maschinen nur einmalig zu verkaufen, bieten Maschinenhersteller diese mehrfach als „Equipement-as-a-Service“ zum Verleih inklusive weiterer Services an. Damit treffen die drei Gründer den Nerv der Zeit, denn das Geschäftsmodell gilt als zukunftsweisend und soll laut einer Studie innerhalb der nächsten drei Jahre auf 131 Milliarden US-Dollar Marktvolumen anwachsen.

“Mit Synctive wollen wir eine Win-Win-Situation für die deutsche Industrie schaffen. Nicht nur Maschinenhersteller können ihre Geschäftsfelder erweitern und ihre Margen erhöhen, auch deren Kunden, zum Beispiel kleine und mittlere Unternehmen, profitieren von diesem flexiblen Abo-Modell. Statt hoher einmaliger Investitionen beim Kauf einer Maschine, zahlen sie flexibel für die Maschinenverfügbarkeit und koppeln so ihre Kosten an den Umsatz. Um ihr Abo-Modell effektiv zu managen, benötigen Maschinenhersteller jedoch ein System, dass die Prozesse und Mitarbeiter verschiedener Abteilungen optimal unterstützt. Synctive nimmt die Komplexität und hilft bei der Steuerung und Automatisierung wesentlicher Prozesse“, beschreibt Albert Gorlick die Entwicklung.

Synctive

Aus einem linearen Geschäftsmodell wird ein zirkuläres – und stellt die Prozess- und IT-Landschaft vor große Herausforderungen. Synctive bietet seinen Kunden deshalb ein Managementsystem, dass eine effiziente Zusammenarbeit von Vertrieb, Buchhaltung, Controlling und Customer Service ermöglicht. Dazu gehört unter anderem das Maschinen-Onboarding, das Vertragsmanagement und die Pay-per-Use-Abrechnung. Die Kunden erhalten außerdem einen genauen Überblick über die Performance und Wartungsintervalle ihrer verliehenen Maschinen. Mit ihrer Geschäftsidee wandten sich die drei Gründer an die garage33 und erhielten vor allem in der frühen Phase ihrer Geschäftsentwicklung vielseitige Unterstützung, beispielsweise durch Gründungscoachings, einem eigenen Büro oder bei der Antragsstellung des EXIST-Gründerstipendiums vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. „Mit dem Rückenwind der Finanzierung, werden wir das Team ausbauen und unsere Lösung weiterentwickeln. Die garage33 hat uns vor allem während der Validierungsphase der Geschäftsidee enorm unterstützt. Vielen Dank dafür“, so Gorlick.

Wir gratulieren dem Team zu diesem Erfolg!

Synctive
Foto (Synctive): V. l. Die Synctive-Gründer Alexander Wunder, Albert Gorlick und Manuel Rüsing in der SmartFactoryOWL.

NEXT LEVEL – 50 Jahre Start-up Kultur

garage33 und Netzwerkpartner feiern doppeltes Jubiläum

Mit über 300 Gästen feierten wir am 25. Mai im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Universität Paderborn ein halbes Jahrhundert erfolgreicher Hochschulausgründungen und gleichzeitig auch unser eigenes fünfjähriges Bestehen. Anlässlich dieses doppelten Geburtstags bot „Next Level“, ein Netzwerkevent mit anschließender Party, aktuellen Ausgründungsprojekten der Universität eine Plattform und machte die Vielfalt der Gründungsszene in Ostwestfalen-Lippe (OWL) sichtbar. Die garage33 sowie das gesamte Außengelände hinter dem Gebäude vom Technologiepark 8 wurde in eine inspirierende Eventlocation verwandelt. Das Jubiläum nahmen wir zum Anlass, die Start-up Kultur hochleben zu lassen und gemeinsam mit unseren Gästen in das Start-up-Ökosystem der garage33 einzutauchen. Außerdem nutzten wir die Gelegenheit um über das Wachstum und die Profilierung der garage33 und unser aktuelles Projekt „Exzellenz Start-up Center.NRW“ sowie den Bau des neuen Start-up Campus OWL zu informieren. Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, Prof. Dr. Rüdiger Kabst, wissenschaftlicher Leiter des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn (TecUP) und Prof. Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des TecUP, eröffneten die Veranstaltung um 16 Uhr.

Prof. Dr. Birgitt Riegraf freut sich über den Erfolg: „50 Jahre Universität Paderborn, 50 Jahre Start-up Kultur und fünf Jahre garage33: Wir haben viele Gründe zu feiern. Ich freue mich, dass die Gründungskultur hier blüht und bin gespannt auf viele weitere innovative Geschäftsideen, die aus der Universität entstehen.“

„Die Universität Paderborn blickt auf eine lange Gründungskultur zurück. In den vergangenen 50 Jahren haben über 300 erfolgreiche Hochschulausgründungen mehr als 10.000 Arbeitsplätze geschaffen, über 90 Prozent davon in OWL. Seit der Gründung vom TecUP im Jahr 2014 konnten wir 104 Start-ups erfolgreich auf den Markt bringen“, zieht Kabst die beeindruckende Bilanz. Zudem sei das Wachstum und die Profilierung des regionalen Gründungsökosystems nur durch die wertvolle Unterstützung des garage33-Netzwerks möglich. Die Anschubfinanzierung des Landes NRW und der Stifter des OWL-Gründungsökosystems habe entscheidend dazu beigetragen, solch zukunftsweisende Projekte wie den Aufbau der garage33, die Gewinnung des Exzellenz Start-up Center oder des Akzelerator.OWL in Ostwestfalen-Lippe umzusetzen.

„Dieses ‚Klassentreffen‘ mit ehemaligen und aktuellen Gründerinnen und Gründern, Gründungsinteressierten und zentralen Akteuren der Gründungsszene aus ganz NRW ist eine Bühne für das enorme Potential der Region, schärft unser Start-up Ökosystem in OWL und lässt vermuten, was wir zukünftig noch gemeinsam bewegen können“, erklärt Vogt.

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi
Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): (v. l.) Prof. Dr. Rüdiger Kabst, wissenschaftlicher Leiter des Technologietransfer- und Existenzgründungs-Centers der Universität Paderborn und Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn.

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi
Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): (v. l.) Prof. Dr. Rüdiger Kabst, wissenschaftlicher Leiter des TecUP, Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn und Prof. Dr. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des TecUP, eröffneten die Veranstaltung.

Teams der garage33 präsentieren Geschäftsideen

Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stand der sogenannte „Demo-Day“, bei dem die Start-ups aus dem garage33-Accelerator gegeneinander antraten. Der Accelerator der garage33 zielt darauf ab, fortgeschrittene Gründungsteams bei der Skalierung und beim Wachstum bis hin zum Product-Market-Fit zu unterstützen. Fünf Teams präsentierten in sechsminütigen Pitches ihre innovativen Geschäftsideen vor der Venture-Capital- und Business-Angel-Szene und einer hochkarätigen, fünfköpfigen Jury. Über einen Stream konnten Business Angel und Investor:innen, die nicht vor Ort an der Veranstaltung teilnahmen, die Pitches live auf ihren Bildschirmen verfolgen. Den Auftakt gab das Team von „Pure U.“, welches innovative Naturkosmetik für sensible Haut entwickelt, produziert und vertreibt. Es folgten die Pitches von „Steets“, ein Unternehmen, das ein innovatives Zusatzmodul für Unterarmgehstützen entwickelt hat, „KATMA“ aus Rietberg, ein Start-up mit dem Thema Laderaumhygiene von LKW und „TrainOs“, eine Lösung für realitätsnahe Operationssimulationen. Mit der Präsentation einer Softwarelösung zur Talentakquise bildete das Team von „MatchU“ den Abschluss der Pitches. Die Jury, bestehend aus Anke Hosse-Doblinger, Direktorin der NRW.BANK, Marieke Funck, Corporate Entrepreneurship garage33, Adelhard Türling, Alumnus der Universität Paderborn, Gründer und Vorstand Fellowmind Germany GmbH, Dr. Yvonne Groening, Alumna der Universität Paderborn, Gründerin und Geschäftsführerin myconsult GmbH sowie Max Erdmann, Alumnus der Universität Paderborn, Gründer und Geschäftsführer der Vaira UG, hatte im Anschluss an die Präsentationen je zwei Minuten Zeit, Rückfragen an die Teams zu stellen. Nachdem sich die Jury beraten hatte und jedem Team ein großes Lob für die gelungenen Präsentationen aussprach, kürten sie Phil Janßen, Thorben Engel und Philipp Battisti vom Team „Steets“ zum Sieger des Abends, welche sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, finanziert durch die NRW.BANK, sichern konnten.

„Wir sind beeindruckt von der innovativen Entwicklung. Das Zusatzmodul von Steets ist ein sehr greifbares und praktisches Add-on für Krücken, das sicherlich vielen mobilitätseingeschränkten Menschen helfen wird. Zudem haben uns der Pitch, die fachlichen Qualifikationen als auch die Darstellung der Bedarfe wie Marktumfeld und Absatz überzeugt“, begründet Anke Hosse-Doblinger die Entscheidung der Jury. Der Publikumspreis ging an das Team von KATMA, welches sich über 500 Euro Preisgeld, ebenfalls von der NRW.BANK gesponsert, freuen durfte.

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi
Prof. Dr. Sebastian Vogt (links), Geschäftsführer des TecUP, und Anke Hosse-Doblinger (rechts), NRW.Bank, überreichten den Siegern des Demo-Days, Philipp Battisti, Thorben Engel und Phil Janßen (Mitte v. l.) vom Team „Steets“ ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro, finanziert durch die NRW.BANK.

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi
Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): Der Publikumspreis ging an das Team von KATMA. Patrick und Felix Kathöfer (Mitte v. l.), Gründer von KATMA, durften sich über 500 Euro Preisgeld freuen, finanziert durch die NRW.BANK.

Auf einer begleitenden Gründungsmesse präsentierten Maji, ClipHut, Devity, Cellgo, mykori, chinkilla, Ufundi, widgetbook, Digimenz, ladeplan und Hola Peanuts ihre innovativen Geschäftsideen. Hier konnten sich die Gäste über aktuelle Ausgründungsprojekte der Universität Paderborn sowie der Gründungsszene in Ostwestfalen-Lippe informieren und mit den Teams ins Gespräch kommen.

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi

Qualitätslabel für „Unchained Robotics“

Ein Start-up-Team erhielt darüber hinaus eine ganz besondere Auszeichnung: Kabst überreichte das Qualitätslabel „Unternehmensgründung aus der Universität Paderborn“ an die Unchained Robotics GmbH. Das Qualitätslabel zeichnet Gründer:innen aus der Universität Paderborn aus, die bereits einige Jahre erfolgreich am Markt agieren und der Universität kooperativ verbunden bleiben. Bisher wurde es in der Geschichte der Universität Paderborn über 50 Mal verliehen. Das 2019 von Mladen Milicevic und Kevin Freise gegründete Start-up Unchained Robotics liefert Systemlösungen für eine effiziente und flexible Automatisierung von Fertigungsprozessen in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Somit hilft es Mittelständlern, den einfachen und schnellen Weg zur Automatisierung zu finden.

„Es ist mir eine Freude, das Qualitätslabel an Unchained Robotics zu überreichen. Unchained Robotics pflegt auch noch über viele Jahre nach ihrer Gründung eine enge Kooperationsbeziehung mit uns. Die Gründer erhielten für ihr überzeugendes Geschäftsmodell erstes Wagniskapital durch den Technologiefonds OWL, eine Finanzierung vom Land NRW und in einer zweiten Finanzierung 1,7 Millionen Euro von regionalen und überregionalen VCs und Business Angels“, beglückwünscht Kabst das Team.

„Wir sind Kinder der garage33, sind im Ökosystem der garage33 aufgewachsen, haben viel Unterstützung erhalten und durften sehr viel lernen. Dafür möchten wir ‚Danke‘ sagen. Ich habe in China gesehen, wie pragmatisch die Chinesen im Gegensatz zu uns an die Automatisierung herangehen. Das war der Startschuss für unsere Geschäftsidee, die es für produzierende Unternehmen einfacher macht, Roboter zu erwerben und in Betrieb zu nehmen“, so Milicevic. Die garage33 habe dem Team durch Coachings dabei geholfen, ihre ersten Geschäftsideen weiterzuentwickeln. Dazu sei es sehr hilfreich gewesen, auch das Netzwerk und das Angebot zur Unterstützung bei der Antragsstellung von Förderprogrammen in Anspruch zu nehmen. Und weiter beschreibt Milicevic die Entwicklung: „Damals sind wir damit gestartet, Robotern das Sehen beizubringen. Heute ist es über unsere Online-Plattform für jede Fabrik in Deutschland möglich einen Roboter schnell, einfach und ohne Raketenwissenschaft in die eigene Produktion zu integrieren.“

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi
Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): Prof. Dr. Rüdiger Kabst (oben links) überreichte das Qualitätslabel „Unternehmensgründung aus der Universität Paderborn“ an die Unchained Robotics GmbH. Das Qualitätslabel zeichnet Gründer:innen aus der Universität Paderborn aus, die bereits einige Jahre erfolgreich am Markt agieren und der Universität kooperativ verbunden bleiben. Mladen Milicevic (2. von oben links) und Kevin Freise (vorne Mitte), Gründer von Unchained Robotics, sowie das gesamte Team freuten sich über die Auszeichnung.

Im Anschluss an die Preisverleihung ging die Veranstaltung bei Musik, Speisen und Getränken in ein lockeres Fest über. Neben guten Gesprächen in offener Atmosphäre sorgten unsere Netzwerkpartner und Förderer, die VerbundVolksbank OWL, die Sparkasse Paderborn-Detmold und die Warsteiner Brauerei für das leibliche Wohl. Die Universitätsgesellschaft Paderborn organisierte den feierlichen Sektempfang für die Gäste. Ab 18 Uhr begleitete der Paderborner DJ Cut Spencer das Event musikalisch mit einer Mischung aus Lounge, Hip-Hop, House und Disco.

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi
Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): Unsere Eventmanagerin Carola Pense (links) hatte allen Grund zu feiern. Die Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33 war ein voller Erfolg.

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi
Foto (Universität Paderborn, Besim Mazhiqi): Im Anschluss an die Preisverleihung ging die Veranstaltung bei Musik, Speisen und Getränken in ein lockeres Fest über.

50 Jahre Universität Paderborn

„Next Level“ ist eines von insgesamt „50 Mosaiken“ – eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Jubiläumsjahres der Universität Paderborn. Studierende, Wissenschaftler:innen und Mitarbeitende haben sich 50 verschiedene Programmpunkte überlegt, die die Vielfalt der Universität Paderborn sichtbar machen und zu denen alle Interessierten eingeladen sind. Informationen zu den weiteren Veranstaltungen im Jubiläumsjahr gibt es unter: www.upb50.de.

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi

Jubiläumsveranstaltung „Next Level“ in der garage33. Foto: Besim Mazhiqi