Investmentmanager Stefan Bölte erzählt vom Technologiefonds OWL

Stefan Bölte ist bereits seit 2017 Investmentmanager bei EnjoyVenture, das Fondsmanagement des Technologiefonds OWL. Zuvor hat er 12 Jahre Berufserfahrung in der Bankenwelt gesammelt: zunächst bei der Sparkasse Paderborn-Detmold, anschließend in Münster. Dort hat er Sparkassen dabei beraten, sich im Firmenkundengeschäft vertriebsstrategisch aufzustellen. Seine Berührungspunkte mit der Existenzgründung führten Stefan schließlich zurück nach Paderborn. Hier sitzt er nun als Teil des EnjoyVenture Teams im TecUP ganz nah am Gründungsgeschehen.

Stefan, wie sieht dein Arbeitsalltag aus? Was genau sind deine Aufgaben?

Meine Aufgabe hier ist zum einen die komplette Betreuung des aufgebauten Portfolios im regionalen Technologiefonds OWL – wir sind aktuell an acht Unternehmen beteiligt – zum anderen aber auch die Neuakquise. Der Dealflow, also sich neue Teams angucken, prüfen, entscheiden, ob sie interessant für uns sind und, ob wir in detailliertere Prüfungen reingehen sowie diese dann auch zu organisieren, nimmt ebenfalls einen großen Umfang ein.

Was genau ist denn eigentlich der Technologiefonds OWL? Was steckt dahinter und wie funktioniert diese Form des Beteiligungskapitals?

Der Technologiefonds OWL ist ein klassischer Frühphasen-Investor. Wir investieren in junge Unternehmer:innen, die eine spannende Idee oder Technologie haben. Klassisch ist es dann so, dass wir von der Idee überzeugt sind und durch unser Investment Mitgesellschafter werden und Anteile an dem Unternehmen bekommen. Ziel ist es, die Idee und schließlich das Unternehmen groß zu machen. In einer frühen Phase lernen wir die Teams kennen und steigen entsprechend früh ein. Gemeinsam mit dem Team gehen wir die Reisen dann für einen gewissen Zeitraum zusammen. Was mit Venture Capital aber immer einhergeht ist, dass die gemeinsame Reise befristet ist: So versuchen wir dann gemeinsam mit dem Team einen Exit zu organisieren.

Durch die Fundraising-Phase des Technologiefonds OWL sind knapp 20 Millionen Euro zusammengekommen. Die Geldgeber sind dabei ganz unterschiedlicher Herkunft: Von institutionellen Kapitalgebern, bis hin zu einem Privatinvestor stecken auch ganz unterschiedliche Motive dahinter, die Investmentmanager Stefan Bölte nun seit 2017 seine Arbeit mit dem regionalen Fonds ermöglichen.

Als Obergrenze nennt ihr ein Investment von 2 Millionen Euro. Gibt es umgekehrt auch eine Untergrenze für eine Finanzierung? Wie entscheidet ihr über die Höhe?

Es gibt formell keine Untergrenze. Die übliche Ticketgröße für das Erstinvestment liegt bei ungefähr 500.000 Euro. Das kann auch mal ein bisschen mehr oder weniger sein. „Wohl fühlen“ wir uns ab etwa 350.000 Euro, da bei weniger Investment die Kosten-Nutzen Kalkulation nicht mehr passt: Der Aufwand, den wir für 500.000, 750.000 oder eben für 350.000 Euro betreiben, ist fast exakt der gleiche. Dann schauen wir als Erstes, was das Start-up für einen Kapitalbedarf hat und wie bzw. mit welchen Investoren dieser gedeckt werden kann. Und schließlich muss man schauen, wie und ob man zusammenpasst. Bei Investmentbedarf von 100.000 Euro macht Venture Capital meist wenig Sinn. Andersrum, wenn jemand 10 Millionen Euro als Investment braucht, sind wir auch nicht unbedingt der passende Geldgeber.

Du sagtest ja bereits, dass der Technologiefonds OWL ein regionaler Fonds ist. Wie unterscheidet sich das Start-up Ökosystem in OWL von anderen Ökosystemen? Und wie bewertest du die Entwicklung der Region?

Wir erleben Ostwestfalen-Lippe seit 2017 – seit es den Fonds gibt – sehr munter und gut fortgeschritten. Klar gibt es Berlin oder München, die schon sehr weit sind, aber OWL ist da auf einem guten Weg zumindest aufzuholen. Auf nationaler Ebene ist man hier gut unterwegs, auch was die Aktivitäten des Systems angeht. Durch den Gewinn des Exzellenz Start-up Centers in OWL ist da nochmal eine andere Dynamik reingekommen. Ein Bonus in OWL ist auf jeden Fall die Vernetzung der Start-ups miteinander, aber auch mit dem Kunden vor allem im Bereich B2B. Durch die Premium Partner des TecUP kann man als Gründer:in schon sehr nah am Markt entwickeln.

Was sind in deinen Augen entscheidende Faktoren eines Start-ups mit Zukunftspotential?

Zum einen die Innovativität und Klarheit des Geschäftsmodells, zum anderen, welche Personen hinter dem Start-up stecken und, ob das Team unternehmerisch unterwegs ist. Ist das Team komplementär aufgestellt oder sind nur Softwareentwickler Teil des Start-ups? Man braucht eben immer eine Verlinkung zum Markt. Die kann man natürlich auch im Laufe der Zeit noch einstellen, das muss das Team aber wollen. Ein Sales Experte oder Business Developer kann eine ganz neue Perspektive einbringen, die auch mal unbequem sein kann. Das kann zu Konflikten im Team führen. Aber ein gutes Team will diese Konflikte, denn es geht ja am Ende darum, dass möglichst viele Kunden bereit sind, Geld für das Produkt zu bezahlen. Da muss sich ein Team hin entwickeln.

Das Investment in junge Unternehmen ist oftmals mit großen Risiken verbunden. Nach welchen Kriterien entscheidet ihr, ob ein Start-up das Eingehen dieses Risikos wert ist?

Indem wir uns über folgende Punkte Gedanken machen: Sind die Gründer:innen schon am Markt unterwegs? Falls das nicht der Fall ist, wie weit ist der Weg, um am Markt aktiv zu sein? Funktioniert das Unternehmen so, dass es auch eine marktwirtschaftliche Sichtweise bekommt oder ist es reine Technologieentwicklung? Zweiteres ist in der Regel schwieriger. Wir suchen eher Themen, die auch einen gewissen Markterfolg vermuten lassen. Entsprechend schauen wir dann nach Finanzkennzahlen und Metriken. Wichtig ist aber auch, ob es ein Vertriebsmodell gibt und wie dieses funktioniert. Das muss man alles miteinander abwägen.

Ihr habt ja auch bei uns schon investiert. Welche Start-ups, die in der garage33 großgeworden sind, konntet ihr bisher mit eurem Fonds unterstützen?

Das erste Investment, das wir als Fonds gemacht haben, war in das Unternehmen StudyHelp von TecUP. Da gab es noch nicht einmal die garage33 und TecUP war noch ganz klein mit drei Büros unterwegs. Außerdem haben wir in Unchained Robotics investiert, die auch aktuell noch hier in der Förderung sind.

Gibt es auch ein Team, bei dem du es heute bereust, dass ihr nicht investiert habt?

Ja… das sogenannte Angstportfolio. Gerne hätte ich in AMendate investiert. Da waren wir auch auf der Zielgeraden, aber dann hat sich das Managementteam entschieden den Weg ohne Investment zu gehen und direkt den Exit zu machen. Und dann gibt es noch zwei, drei andere Start-ups, in die wir gerne investiert hätten, wo es dann aber aus verschiedenen Gründen nicht geklappt hat. Natürlich gibt es aber auch jetzt gerade sehr interessante Start-ups in der garage33, die wir unter die Lupe nehmen.

Du bist meistens in deinem Büro im TecUP. Gibt es etwas, dass dir an der Gründer: innen-Mentalität in der garage33 besonders gefällt und andersherum gefragt vielleicht auch etwas, dass dir bisher fehlt?

Die Vernetzung der Gründer:innen und der Alumnis untereinander funktioniert schon ziemlich gut. Das hat aber auch noch mehr Potenzial. Auch die Vernetzung in die Region hinein ist vorbildlich. Sowas ist sehr wichtig, damit man gegenseitig von Fehlern lernt aber auch Erfolge zusammen feiert. Das ist schon ein besonderer Spirit, finde ich. Jetzt ist es gerade aber durch die Pandemie natürlich sehr schwer, die ganzen Community-Events zu machen, die es früher schon gab. Da muss man neue Angebote schaffen und vieles ausprobieren, was das TecUP ja bereits macht. Ansonsten hoffen wir natürlich, dass wir bald zur „Normalität“ zurückkehren können und der Austausch wieder persönlicher wird, dass man sich abends einfach auf ein Bier treffen und über das Geschehen in der Start-up Welt austauschen kann.

Ihr seid nicht nur Kapitalgeber für Gründer:innen. Welche Unterstützung können Start-ups noch von euch erwarten?

Dadurch, dass es EnjoyVenture seit 20 Jahren gibt, haben wir ein buntes Netzwerk von anderen Investoren, von Rechtsanwälten und Steuerberatern. Wir haben aber auch generell viel Erfahrung, was die erfolgskritischen Themen sind, um Unternehmen so relevant zu machen, dass jemand Drittes nachher bereit ist, dafür auch einen attraktiven Preis zu bezahlen. Ich glaube da können wir auf verschiedenen Ebenen mithelfen. Wir treten stark als Sparringspartner auf mit einem breiten Erfahrungsschatz, um die Teams bei der Weiterentwicklung zu unterstützen.

Das klingt nach einer vielseitigen Unterstützung. Vielen Dank, Stefan, dass du uns all unsere Fragen beantwortet hast.

WEITERE FRAGEN?
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Gründungscoach Arthur klärt Fragen rund ums Coaching auf

Um offene Fragen zum Thema Coaching zu klären, haben wir uns mit Gründungscoach Arthur zusammengesetzt und ihn mit Fragen gelöchert. Arthur ist bereits seit Juni 2017 im TecUP Team, kurz nachdem die garage33, unser Co-Working und Eventspace, eröffnet hat. Da er selbst Gründungserfahrung mitbringt und die Kombination aus Universität, Start-ups und Forschung als besonders spannend empfindet, hat es ihn zu TecUP gezogen. Er selbst war einst Teil eines Start-ups im Bereich der Softwareentwicklung und möchte heute Ausgründungen aus der Universität, hinter denen oftmals viel Potenzial steckt, unterstützen. Vom Erstgespräch bis zur Ausgründung begleitet Arthur bereits seit über drei Jahren Gründerinnen und Gründer beim TecUP…

Arthur, wann bzw. für wen lohnt sich in deinen Augen ein Coaching-Erstgespräch?

Im Prinzip lohnt es sich für jeden, der eine Idee hat und gerne darüber reden würde. Das Coaching Gespräch ist kostenlos und unverbindlich und oft kann man die eigene Idee schon nach dem ersten Austausch weiterentwickeln. Am besten ist, die Gründungsinteressierten melden sich einfach über das Kontaktformular auf der Homepage, per E-Mail oder Anruf und dann vereinbaren wir einen Termin. Alternativ kann man auch einfach Dienstagsmorgens zwischen 9 und 11 Uhr in der freien Sprechstunde vorbeikommen. Dabei ist erstmal jeder eingeladen, egal mit welcher Idee er oder sie kommt. Unser Fokus liegt aber auf den technologie- und wissensbasierten Innovationen.

Und wie würde so ein Erstgespräch dann ablaufen?

Also wir stellen uns, die garage33 und TecUP, natürlich erstmal vor. Wir erklären, was wir machen, vor allem aber auch was wir nicht machen. Manche haben nämlich die Vorstellung, dass wir Steuerberater oder Rechtsanwälte sind – das sind wir natürlich nicht. Wenn wir uns vorgestellt haben ist es so, dass die Gründer:innen sich und ihre Idee vorstellen. So ein Erstgespräch dauert in der Regel eine Stunde. Am Ende machen wir eine Art Follow-up, also wie soll es weiter gehen?! Dann vereinbaren wir meist direkt einen Folgetermin und gehen je nach Status der Idee und der Gründung weiter vor. Was will der Gründer oder die Gründerin überhaupt? Einen Förderantrag? Unterstützung? Ins Netzwerk? Dementsprechend planen wir die nächsten Schritte.

Und wie bekommt man dann einen Platz bei uns in der garage33? Also nicht jeder, der ein Erstgespräch hat, bekommt ja auch automatisch ein Büro gestellt.

Im Co-Working ist erstmal jeder eingeladen – das ist überhaupt kein Problem. Ein Büro in der garage33 ist allerdings immer an ein Förderprogramm gebunden. Also nur wer in einem Förderprogramm ist, dem können wir zur Zeit ein Büro zur Verfügung stellen. Und zum Glück haben wir aktuell genug Kapazitäten – zum einen hier in der garage33, vor allem aber nebenan im Technologiepark 6 – um allen Teams mit Förderprogrammen auch ein Büro bieten zu können. Da ist dann auch die Nutzung der Konferenzräume inklusive. Das ist für die meisten Gründerinnen und Gründer schon viel wert.

Und das war nicht immer so, erzählt Arthur, denn TecUP hat sich in den vergangenen Jahren stark vergrößert. Mit den sechs Büros in der garage33 und den anfänglich wenigen zusätzlichen Büroflächen, wurde es vor 2-3 Jahren auch manchmal knapp und die Teams mussten sich zum Teil ein Büro teilen. Doch das hat der Stimmung nie einen Abbruch getan, denn das Ganze hier ist ja auch eine Gemeinschaft …

Der größte Vorteil ist der Austausch untereinander, also die Coaching Gespräche, der Austausch mit Netzwerkpartner:innen, aber auch die Kommunikation mit anderen Gründer:innen. Die meisten haben einfach ähnliche Probleme und da kann man mal eben schnell fragen „Wie machst du das denn? Welche Ideen hast du? Welche Tipps hast du?“. Man muss nur anklopfen und kann schnell an Informationen kommen. Das ist natürlich ein riesiger Vorteil gegenüber einer Gründung alleine im stillen Kämmerlein.

Du hattest ja eben schon von Förderprogrammen gesprochen: Die Umsetzung einer Idee in die Realität kostet in der Regel viel Geld. Welche Möglichkeiten bieten sich den Gründer:innen beim TecUP, ihre Idee zu finanzieren?

Wir unterstützen viele Start-ups mit Förderprogrammen. Das fängt an mit dem Gründerstipendium.NRW, geht über das EXIST-Gründerstipendium und das EXIST Forschungstransfer Stipendium, bis hin zum START-UP Transfer.NRW. Es gibt aber auch Teams, die einfach über Bootstrapping, also nur mit den eigenen Einnahmen immer weiterkommen. Aktuell haben wir ein Team, das eine Kickstarter-Kampagne startet. Die andere Möglichkeit ist natürlich auch über Business Angels oder über Venture Kapital, also das Netzwerk, das wir in dem Bereich haben, an Kapital zu kommen.

Da bieten sich ja viele Möglichkeiten. Aber wie findet man am Anfang eigentlich heraus, ob die eigene Businessidee gut ist?

Das ist eine gute Frage. Ob wir Coaches eine Idee gut finden oder nicht, ist erstmal egal. Also ich glaube das Wichtigste ist, dass man mit der Idee möglichst frühzeitig rausgeht und validiert, mit ganz vielen Leuten spricht, mit potenziellen Kunden spricht. Denn die wissen ja am besten, ob sie etwas kaufen wollen oder nicht. Und wenn man die ganze Zeit alleine vor sich hin entwickelt und erst dann damit an den Markt geht, hat man vielleicht ein tolles Produkt, aber stellt schnell fest das will überhaupt keiner kaufen. Also die Leute müssen reden, reden, reden. Manchmal muss man erst ein bisschen testen, um voranzukommen. Am Ende entscheidet immer der Markt, ob die Idee gut ist oder nicht.

Okay, ein gutes Produkt, die Meinung von potenziellen Kunden – das ist die eine Sache. Und was ist deiner Meinung nach essenziell, um sich dann als Start-up auch behaupten und langfristig positionieren zu können?

Das Team! Das ist das Allerwichtigste. Das Team muss sich möglichst früh klarwerden, was sie eigentlich wollen. Was ist ihre Vision? Wo wollen sie hin? Ziehen alle am gleichen Strang? Die meisten Gründungen – das lässt sich auch empirisch belegen – scheitern am Team. Das Team muss eine gemeinsame Vorstellung haben von dem, was sie machen. Es ist natürlich auch möglich alleine zu gründen. Aber man wächst ja als Start-up im Idealfall auch relativ schnell. Und dann kann man nicht alles alleine machen: Vertrieb, Marketing, Entwicklung. Da muss ich mir dann ein Team suchen und ich glaube das ist meistens der schwierigste Teil: die passenden Teammitglieder zu finden, mit denen man auch eine Vertrauensbasis aufbaut und die gemeinsame Vision dann natürlich auch pflegt. Ich sage immer, das ist wie heiraten: Man heiratet ja auch nicht den ersten Mann oder die erste Frau, den oder die man auf der Straße trifft. Ähnlich ist es bei der Teamfindung. Und wenn das Start-up richtig gut läuft, arbeiten die ja auch 60 Stunden in der Woche zusammen und das muss dann ja irgendwie passen. Wir versuchen beim TecUP aber auch bei der Teamfindung zu unterstützen durch Teammatching Events, Stellenbörsen, etc.

Klar, so ein Team muss gut funktionieren und an einem Strang ziehen. Aktuell in der Pandemie gestaltet es sich natürlich ziemlich schwer, zusammentreffen zu vereinbaren, um potenzielle Teammitglieder kennenzulernen. Wie läuft es denn momentan mit den Coachings? Merkt ihr durch Corona einen Unterschied zu vorher?

Am Anfang hatten wir auf jeden Fall deutlich mehr zu tun. Gerade im März und April hatten wir so viele Erstgespräche wie noch nie. Da hat sich alles geballt, da „brannte die Bude“. Einige waren in einem Angestelltenverhältnis und hatten plötzlich Zeit, sich ihren eigenen Ideen zu widmen. Zum Teil sind sie bis heute bei uns im Coaching. Über den Sommer ist die „Flut an Erstgesprächen“ dann etwas abgeflaut, aber man merkt schon, dass auch jetzt wieder mehr Erstgespräche zustande kommen. Das hängt ja auch eng mit der Wirtschaft zusammen: Wenn die wirtschaftliche Entwicklung gut ist, geht die Anzahl der Start-ups eher zurück. Das war ja auch in den letzten 4 bis 5 Jahren der Fall. Wenn dann das Wirtschaftswachstum abnimmt, sind die Leute eben auch eher motiviert, selbst zu gründen.

Danke Arthur für das aufschlussreiche Gespräch.

Wir hoffen, dass wir vielleicht auch deine Motivation durch das Interview etwas steigern konnten, einfach mal vorbeizukommen. Mach gerne einen Termin bei uns aus, lass dich beraten und finde heraus, wohin der Weg dich führt…

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Vernetzung junger Gründerinnen und Gründer mit Investorinnen und Investoren der Region

Am Abend des 30. Oktober fand der OWL Start-up Pitch erstmalig in digitalem Format statt. Zusammen mit der Sparkasse Paderborn-Detmold brachten wir im sechsten Jahr Start-ups aus Ostwestfalen-Lippe mit potenziellen Investor:innen zusammen, um jungen Gründer:innen die Möglichkeit zu bieten, sich mit Unternehmer:innen zu vernetzen. 

Sieben Start-up Teams hatten mit ihrem im Vorfeld aufgezeichneten Pitch die Chance, die rund sechzig regionalen Business Angels, Venture Capitalists, Unternehmerinnen und Unternehmer von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Moderiert wurde das Event von unserer Veranstaltungsmanagerin Carola Pense und unserer Netzwerk Managerin Carla Duitmann live aus der garage33.

Nach einer erfolgreichen ersten Pitchrunde mit den Start-ups Vaira, steets und derioXR ergriff Prof. Dr. Rüdiger Kabst das Wort und überreichte im Rahmen der Veranstaltung das Qualitätslabel „Unternehmensgründung aus der Universität Paderborn“ an die AMendate GmbH. Hiermit zeigte sich die Universität Paderborn für das Engagement im Rahmen der Gründungsförderung sowie für das innovative Geschäftsmodell im Bereich Softwareentwicklung und Generative Gestaltung mit Vorbildfunktion gegenüber der AMendate GmbH erkenntlich. Dr. Thomas Reiher, Mitbegründer des Unternehmens, nahm den Preis stellvertretend für das vierköpfige Team entgegen, welches über einen Monitor live zugeschaltet wurde. AMendate, selbst in der garage33 groß geworden, hatte bereits 2018 an dem OWL Start-up Pitch teilgenommen.

„Es gibt viele Studierende und Promotionsstudierende mit guten Ideen, die jahrelang an einer Idee arbeiten, die letztlich aber in der Schublade landet. Wir haben uns damals mit unserer Geschäftsidee Hilfe im TecUP geholt und sind in der garage33 gut beraten und gecoached worden. Als wir auf der Investorensuche waren und schließlich mit unserem Mutterkonzern ins Gespräch kamen, konnten wir das Erlernte aus den Pitches in weiteren Diskussionen gezielt anwenden. Das hat gut funktioniert.“

Im Anschluss an die zweite Pitchrunde mit den Teams von VanSite, Cellgo, Relity und Langlauf Security Automation wurden die Investor:innen eingeladen, sich mit den Start-ups in digitalen Räumen auszutauschen.

Wir freuen uns über einen insgesamt reibungslosen Ablauf und ein digitales Format, das hervorragend angenommen wurde. Daher möchten wir uns abschließend noch einmal bedanken. Einen Dank möchten wir allen Teams aussprechen, die am Event teilgenommen und sich wacker den Fragen des Publikums gestellt haben. Ebenso danken wir dem Technikteam, das mit seiner Expertise die digitale Umsetzung überhaupt möglich gemacht hat, allen Unterstützer:innen aus dem TecUP Team, allen Zuschauer:innen und natürlich der Sparkasse Paderborn-Detmold sowie im Besonderen Hubert Böddeker und Udo Neisens als Unterstützung vor Ort. Ein ganz besonderer Dank gilt Carla und Carola dafür, dass sie dieses Event auf die Beine gestellt haben.

„Mit den Gedanken hier und den Füßen ganz wo anders.“

Ein Kind der garage33 – so nennt Gründer Mladen Milicevic sich selbst. Denn er war von Anfang an dabei, als hier alles begann. Doch wie kam es eigentlich zu Unchained Robotics?

„Langfristig, das sagt der Name schon – Unchained Robotics – möchten [wir] die industrielle Automatisierung von ihren starren Strukturen befreien.“ Mladen Milicevic erzählt im Video, wie er und seine Mitgründer die Idee zu ihrem Start-up Unchained Robotics entwickelt haben, welche Erfolge sie schon erreicht haben und wo die Reise noch hingehen soll.

Unchained Robotics Logo

„Natürlich geht es in die große weite Welt, aber mit dem Headquarter in Paderborn. Das heißt mit den Gedanken hier und den Füßen ganz wo anders.“

(© Cargoboard)

Ein Interview mit Gründer Richard Kleeschulte

Vor etwa zwei Jahren nahmen Richard Kleeschulte und seine drei Mitstreiter Artur Nachtigal, Lukas Petrasch und David Port am Disrupt Workshop mit der CargoLine beim TecUP in der garage33 teil. Mit dem Ziel, ein digitales Geschäftsmodell für die Logistikbranche der Zukunft zu entwickeln, haben Sie eine digitale Plattform für Stückguttransporte aufgebaut. Heute – zwei Jahre später – sitzt das mittlerweile dreizehnköpfige Team bereits im eigenen Büro und blickt auf ein enorm erfolgreiches, erstes Geschäftsjahr zurück. Wir haben mit Richard Kleeschulte gesprochen, um zu erfahren, was seit dem Beginn in der garage33 passiert ist.

Richard, du bist Teil des Start-ups Cargoboard. Erzähl doch einfach mal: Wer seid ihr? Was genau macht ihr?

Cargoboard ist im Grunde eine digitale Spedition. Wir sind hier in der garage33 entstanden und haben am 1. April letzten Jahres gegründet. Cargoboard stellt gewerblichen Versendern eine Plattform zur Verfügung, über die Stückguttransporte angefragt und gebucht werden können. Wir agieren nicht aus der Position eines Vermittlers oder eines Preisvergleichs-Portals, sondern als Erstspediteur und Vertragspartner. Somit übernehmen wir den kompletten Service und unterstützen unsere Kunden weit über den Buchungsprozess hinaus. Durch diese Nähe zum Kunden können wir unsere internen Prozesse immer weiter verbessern, was letztlich unseren Kunden zu Gute kommt.

Du hast erzählt, dass ihr Cargoboard mit vier Co-Foundern gegründet habt und mittlerweile ein dreizehnköpfiges Team seid. Was würdest sagen, zeichnet euer Team aus?

Ich glaube, was unser Team am meisten auszeichnet, ist, dass wir einen tollen Teamspirit haben und alle an einem Strang ziehen. Das heißt, dass sich alle zu 100% mit Cargoboard identifizieren und sich für jeden Kunden maximal ins Zeug legen. Das zahlt sich am Ende natürlich aus.

Wie kam es zu der Idee, Cargoboard zu gründen? Und welche Rolle hat die garage33 bzw. TecUP für euch gespielt?

Ausgangspunkt für die Idee zu Cargoboard war letztlich ein Corporate Workshop mit der CargoLine, einem Verbund mittelständischer Speditionsunternehmen, im Sommer 2018 hier in der garage33. Die Ausgangsfragestellung war: „Wie sieht Logistik, Spedition, Transport von morgen aus?“ und „Was könnten hier für digitale Geschäftsmodelle entwickelt werden?“. In diesem zweitägigen Workshop ist die Idee zu Cargoboard entstanden. In der Vergangenheit musste man als Kunde bei einer lokalen Spedition Preise mithilfe verschiedener Preistabellen zusammenrechnen. Wir haben uns dann überlegt, einen Preisrechner zu schaffen, über den Gewerbetreibende Sendungen anfragen können. Im Laufe der Entwicklung hat sich dann immer mehr herauskristallisiert, dass die reine Preisermittlung zwar wichtig ist, aber dass es da nicht aufhört und wir eigentlich den kompletten Prozess digitalisieren sollten. Besonders wichtig ist uns der Kundenfokus. Wir versuchen immer, das Versanderlebnis und den Bestellprozess noch einfacher, noch intuitiver zu gestalten und einen besseren Kundenservice zu bieten.

Innerhalb von einem Jahr ist bei euch sehr viel passiert. Welche Erfolge, welche Meilensteine konntet ihr bereits verbuchen?

Wir haben innerhalb der ersten 9 Monate nach der Gründung einen siebenstelligen Umsatz erzielt. In diesem Jahr werden wir einen mittleren bis hohen siebenstelligen Umsatz fahren. Auch bei den Kundenzahlen haben wir gerade einen neuen Rekord geknackt mit über 7000 registrierten Kunden. Was uns auch sehr freut ist, dass wir insgesamt schon über 500 Online-Bewertungen haben und mit 4,9 Sternen, die am besten bewertete Spedition in Deutschland sind.

Hat sich seit der Ausgründung für euch etwas verändert – als Team, als Unternehmen -im Vergleich zu eurer Anfangszeit hier beim TecUP?

Es kommen täglich neue Aufgaben hinzu. Wir waren am Anfang schon fünf Leute und mussten uns erstmal einfinden und schauen wie zum Beispiel der Service abgewickelt wird. Dann galt es die Aufgaben abzugeben und ein Team aufzubauen und einzuarbeiten. Mit steigender Teamgröße sinkt zwar der Arbeitsaufwand im Tagesgeschäft allerdings erhöht sich der administrative Aufwand. Die Zeit in der garage33 war sehr geprägt vom Prinzip „entwickeln, testen, ausprobieren“. Das können wir jetzt nicht mehr in der Intensität. Unser Büro hilft uns, uns noch mehr auf unser Business zu konzentrieren, dafür fehlt aber manchmal der Austausch an der Kaffeemaschine mit anderen Gründern und Gründerinnen.

Gibt es irgendeinen schönen oder erfolgreichen Moment, der euch besonders im Gedächtnis geblieben ist?

Ein echtes Highlight war auf jeden Fall der Einzug ins eigene Büro. Einfach, weil wir uns dort super wohl fühlen und die Aussicht auf den Marienplatz einmalig ist. Dann gibt es natürlich auch einige Meilensteine, die wir uns vorher gesetzt haben, wie zum Beispiel der erste Tag mit 100 Aufträgen. Aber auch einige unserer ersten Sendungen sind uns noch sehr in Erinnerung geblieben. Ich denke da an eine Sendung, die in der Sylter Fußgängerzone abgeholt werden musste. Da ging alles schief, was nur schief gehen konnte. Aber am Ende hatten wir eine zufriedene Kundin und unsere erste positive Rezension.

Ihr seid ja Tochter der CargoLine – Wie profitiert ihr von den Erfahrungen der CargoLine und wie profitiert die CargoLine von euch?

Die CargoLiner sind Profis in ihrem Bereich und haben ein großes und etabliertes Stückgutnetzwerk, welches als eines der besten in Deutschland gilt. Es ist auf jeden Fall von Vorteil, ein namenhaftes Logistik-Netzwerk hinter sich zu haben, das eine sehr gute Qualität liefern kann. Das ist für uns ein sehr wichtiger Wachstumsfaktor. Auf der anderen Seite profitiert die CargoLine auch von uns. Mit Cargoboard hat die CargoLine ein Start-up an der Seite, das komplett digital aufgestellt ist. Insbesondere im Bereich der digitalen Prozesse oder dem Online-Marketing kann die CargoLine von unseren Erfahrungen profitieren.

Und welche kurzfristigen Ziele verfolgt ihr mit dem Team momentan?

Wir wollen in diesem Jahr vor allem noch die ersten Schritte in der Internationalisierung gehen. Auch wenn der deutsche Logistikmarkt im Stückgut riesig ist und wir diesen lange noch nicht abschöpfen, erhoffen wir uns durch die Internationalisierung zusätzliche Netzwerkeffekte. Außerdem möchten wir unsere Plattform noch offener gestalten. Es gibt zum Beispiel mittlerweile auch mehrere Schnittstellen zu unserer Plattform und wir überlegen jetzt, wie wir diese sinnvoll für unsere Kunden einsetzen können. Im Fokus stehen hier vor allem Online-Shop Betreiber.

Wollt ihr denn langfristig mit eurem Headquarter in Paderborn bleiben oder überlegt ihr noch andere Standorte aufzubauen?

Ob wir noch andere Standorte aufbauen, müssen wir im Zuge der Internationalisierung prüfen. Zunächst versuchen wir aber erstmal noch aus Paderborn zu managen, da gibt es ja auch mittlerweile viele Möglichkeiten. Wir sind mit unserem Hauptstandort hier sehr zufrieden und planen nicht, diesen zu verlegen.

Vielen Dank für das Gespräch, Richard.

Neue Stipendiaten bei TecUP

Im Rahmen des Gründerstipendium.NRW fand vergangene Woche wieder eine Jurysitzung statt. Alle 1 bis 2 Monate stellen sich hier Gründerinnen und Gründer vor, die mit ihrem Gründungsvorhaben noch am Anfang stehen. Die Gründerteams bekommen innerhalb eines Jahres maximal 36.000 € ausgezahlt – 12.000 € pro Person.

Diesmal wurde für zwei neue Teams eine Förderempfehlung ausgesprochen: Das Team Snoozed und das Team A\\Ware haben es durch die Jurysitzung geschafft und dürfen in die garage33 einziehen. Die Gründer von Snoozed haben eine Idee über eine Kapsel für Power-Naps entwickelt, die für Unternehmen zur Verfügung gestellt werden sollen. A\\Ware möchte eine intelligente und datenschutzkonforme Sprachassistenz ausbauen. Beide Ideen konnten bei der Jurysitzung überzeugen!

Wir freuen uns auf euren Einzug in der garage33.

Team AWARE
Erstes digitales Finale ein voller Erfolg!

Am Mittwoch, 24. Juni, fand das erste digitale Finale des ostwestfälischen Ideenwettbewerbs „Call for Ideas“ statt, das live aus der garage33 übertragen wurde. Das Technologietransfer- und Existenzgründungs-Center der Universität Paderborn (TecUP) und die VerbundVolksbank OWL eG luden Interessierte ein, online an der Veranstaltung teilzunehmen. Vor Ort war in diesem Jahr nur ein kleines Team: die Experten-Jury, zwei Moderatorinnen, Prof. Dr. Rüdiger Kabst, wissenschaftlicher Leiter des TecUP und Lehrstuhlinhaber International Business der Universität Paderborn, Karl-Heinz Rawert, Vorstandsmitglied der VerbundVolksbank OWL eG, sowie ein Organisations- und Technikteam. Die Finalist*innen wurden live über die Videoplattform Zoom dazu geschaltet. Rund 100 Zuschauer*innen verfolgten die Veranstaltung an ihren Bildschirmen von zu Hause aus.

Im Finale kämpften acht Teams mit ihren fünfminütigen Ideenpräsentationen um die besten Platzierungen. „Ich bin hochbegeistert von der Qualität der Ideen, die dieses Jahr im Finale präsentiert wurden. Das digitale Format hat mir sehr gut gefallen, selbst vom anschließenden digitalen Netzwerken war ich positiv überrascht“, so Prof. Sebastian Vogt, Geschäftsführer des TecUP.

Die Jurymitglieder Lilian Izsak (Innovationslabor OWL), Reinhard Rabenstein (ehem. CTO Diebold Nixdorf), Boris Langerbein (CEO der INTILION HUB GmbH und Head of Collaboration & Cooperation der INTILION GmbH), Hendrik Silva Bellorin (Unternehmenskundenberater VerbundVolksbank OWL eG) und Dr. Thomas Reiher (Director Generative Design Simufact Engineering GmbH) kürten schließlich „Fern.Licht“ zum Sieger des „Call for Ideas 2020“. Mit einer Idee zur Digitalisierung von Baustellenwarnleuchten konnten sich Boris Bücker, Denis Breucker und Jürgen Fitz gegenüber der Konkurrenz durchsetzen und sich den ersten Platz sowie 1.500 Euro Preisgeld sichern. Den zweiten Platz belegten Franziska Gottwald und Lia-Sophie Krüger mit ihrer Idee „Digimenz“, einem Programm, in dem Demenzerkrankte spielerisch mit Gedächtnistraining Daten zu ihrem Krankheitsverlauf generieren, die automatisch analysiert und Neurologen zur Verfügung gestellt werden. Mit ihrer Idee eines nachhaltigen, essbaren Kaffeebechers konnten auch Lara Wagemann und Sarah Theresa Schulte die Jury überzeugen. Sie belegten mit „LaSaRa“ den dritten Platz.

Neben dem Preisgeld bietet sich den Finalist*innen vor allem die Möglichkeit, ihre jeweilige Businessidee als Gründer*innen mit der Unterstützung von TecUP und der VerbundVolksbank OWL in die Tat umzusetzen. Für eine erste Finanzierungshilfe zur Unternehmensgründung bietet TecUP als akkreditierter Netzwerkpartner u. a. Hilfestellung bei der Beantragung und Vergabe des „Gründerstipendium.NRW“ an. Gründer*innen können mit monatlich 1.000 Euro bis zu einem Jahr lang gefördert werden. Das Land Nordrhein-Westfalen will jungen Unternehmen so den Rücken freihalten, damit sie sich auf ihre innovative Geschäftsidee konzentrieren können.

1. Platz CFI 2020 - FernLicht
1. Platz: Fern.Licht
2. Platz CFI 2020 - Digimenz
2. Platz: Digimenz
´3. Platz CFI 2020 LaSara
3. Platz: LaSara
Hier gibt’s die letzten Infos für unser digitales Finale

In einer Woche ist es soweit: Wir veranstalten gemeinsam mit der VerbundVolksbankOWL das CALL FOR IDEAS Finale live aus der garage33. Am 24. Juni 2020 um 18 Uhr sind Interessierte dazu eingeladen, am ersten digitalen Finale des OWL-weiten Ideenwettbewerbes teilzunehmen. Die Pitches sind aufgezeichnet, die Finalist*innen startklar und so auch die Jury. Diese stellen wir dir auf diesem Wege einmal vor.

Lilian Izsak

Lilian Izsak, Projektmitarbeiterin InnovationslaborOWL bei TecUP, vertritt als Teil von TecUP unsere Jury beim CALL FOR IDEAS Finale. Nachdem sie in den letzten Jahren bereits im Publikum saß, freut sie sich darauf, dieses Jahr selbst mitzuentscheiden, wer das Rennen macht. So viel steht für Lili fest: Es wird ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

CFI Jury Lili
CFI Jury Boris Langerbein

Boris Langerbein

Boris Langerbein, CEO der INTILION HUB GmbH + Head of Collaboration & Cooperation der INTILION GmbH, legt Wert auf Nachhaltigkeit. Jungen Teams möchte er folgende 3 Leitsätze mit auf den Weg geben: „Nur wer einen relevanten Mehrwert generiert wird auch einen auskömmlichen Gegenwert dafür bekommen. Nur wenn wir achtsam mit unserer Umwelt umgehen erhalten wir unsere Existenzgrundlage. Nur eine gesunde Gemeinschaft ermöglicht ein erfülltes Individuum.”

Reinhard Rabenstein

Reinhard Rabenstein, ehemaliger CTO bei Diebold Nixdorf und Teil des Business Angel Netzwerks, hat die gesamte Geschichte von der Nixdorf Computer AG bis zum heutigen Diebold Nixdorf als bedeutender Teil des Unternehmens miterlebt. Mittlerweile ist er aktiver Business Angel in unserem Netzwerk und gibt so seine langjährige Erfahrung an junge Start-up-Teams weiter.

CFI Jury Reinhard Rabenstein
CFI Jury Hendrik Silva Bellorin

Hendrik Silva Bellorin

Hendrik Silva Bellorin, Unternehmenskundenberater der VerbundVolksbank, engagiert sich im Kompetenzteam digitale Wirtschaft und Start-ups der VerbundVolksbank, um Mittelständler an die Digitalisierung heranzuführen, aber auch Start-ups bei ihrer Ideenumsetzung zu unterstützen. Dabei zählt für ihn der innovative sowie wirtschaftliche Kontext der Ideen sowie der Mut der Gründer*innen, die eigene Idee voranzutreiben und Feedback anzunehmen.

Thomas Reiher

Thomas Reiher, Gründer und Geschäftsführer von AMendate – heute: Director Generative Design Simufact Engineering GmbH, gründete 2018/19 mit seinem Team das Start-up AMendate. Nach seiner Zeit in der garage33 und dem erfolgreichen Verkauf des Start-ups an das schwedische Unternehmen Hexagon, hat er heute den Posten des Director of Generative Design der Simufact Engineering GmbH und ist damit noch immer in nächster Nähe der garage33 angesiedelt. Was er potenziellen Gründer*innen noch mit auf den Weg geben möchte: „Einfach machen! Gründen macht Spaß, wenn man mit Herzblut dabei ist und Vollgas gibt!”

CFI Jury Thomas Reiher